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KulturSchule Hessen - Was ist das?

"Lernen mit allen Sinnen -
das macht den Kindern das Lernen leichter." 

Elternbeirätin

Im Hessischen Schulgesetz ist die kulturelle Praxis als besondere Bildungs- und Erziehungsaufgabe verankert.

Sie soll allen Schülerinnen und Schülern, unabhängig von sozialer Position oder dem Bildungshintergrund der Eltern, einen Zugang zu künstlerischen Ausdrucksformen und damit die Teilhabe am kulturellen Leben ermöglichen.

Die Konrad-Duden-Schulen  ist ein Ort vielfältiger kultureller Aktivitäten. Über Theaterspielen und Tanzen, Malen und plastisches Gestalten, Musizieren, kreatives Schreiben, Fotografieren und Filmen lernen Kinder und Jugendliche den bewussteren Umgang mit eigenen Vorstellungen, Erlebnissen, Erfahrungen. Ein wichtiger Grundsatz ist kulturelle Offenheit: Jeder und jede sollte der künstlerischen und kulturellen Tradition des eigenen Landes und der anderer Länder offen und kenntnisreich begegnen können.

Wenn Kinder und Jugendliche ihre Ideen künstlerisch gestalten und öffentlich präsentieren, entwickeln sie ganz nebenbei auch gesellschaftlich wichtige Fähigkeiten: Vertrauen in die eigenen Kräfte, Ansätze zu kreativem, alternativem Denken und Bereitschaft zu sozialem Handeln. Dabei gilt es auch, die besonderen Talente zu finden und auf ein Kunst-, Theater-, Medien- oder Musikausbildung vorzubereiten – ein Aspekt, der für die Nachwuchsförderung und die Kreativwirtschaft von großer Bedeutung ist.

Durch das Konzept der KulturSchule Hessen mit dem Leitbild „Eine Kunst für jeden“ erhält die kulturelle Praxis in der Schulentwicklung der Sekundarstufe I einen besonderen Stellenwert. Neben vielseitigen Angeboten der ästhetischen Bildung und kulturellen Praxis spielt sinnlich-kreatives Lernen in allen Fächern eine wesentliche Rolle. Das Konzept der KulturSchule bildet seit Februar 2013 auch die Grundlage für unseren Schulversuch, die „Kulturelle Praxis“ in den Jahrgangsstufen 5 und 6 als Fach zu verankern. Die KDS bietet als einzige hessische Schule das Unterrichtsfach "Tür auf für die Künste" an. 

Schulen, die im kulturellen Bereich einen besonderen Schwerpunkt gesetzt haben, unterstützen sich zunehmend auch wechselseitig: In regionalen Verbünden und landesweiten Netzwerken tauschen sie ihre Erfahrungen aus. Mit Hilfe von Landeskoordinatoren dokumentieren sie ihre Ideen in einer Projektbank oder bilden sich über externe Fortbildner gemeinsam weiter.

Die Vermittlung einer fundierten, zukunftsorientierten Bildung und die individuelle Förderung der uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler sowie eine kontinuierliche, an aktuellen pädagogischen Fragestellungen orientierte, zukunftsweisende Schulentwicklung zur „KulturSchule“ sind Ziele und Aufgaben, denen wir in besonderer Weise gerecht werden möchten: Kulturelle Praxis und Medienkompetenz als Basis einer zeitgemäßen Allgemeinbildung.

Fähigkeiten wie kreatives Denken und Gestalten, produktiver Umgang mit Ungewohntem, aber auch Genauigkeit, Ausdauer, diszipliniertes Üben und die spielerische Entwicklung sozialer Kompetenzen sind für den Bildungsprozess essentiell und nehmen zunehmend im gesamten Lernprozess und im Schulalltag einen besonderen Stellenwert ein.

Unser Anspruch ist es in allen Fächern, insbesondere auch in den Naturwissenschaften, ästhetische Zugangsweisen beim forschenden Lernen von Unterrichtsgegenständen zu fördern.

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